Mediastinalchirurgie

Das Mediastinum ist der Raum im Thorax zwischen Lunge, Herz und Luftröhre. Hierzu gehörende chirurgische Bedingungen lassen sich grob wie folgt einteilen:

  • Mediastinitis: Mediastinitis ist die Entzündung des Mediastinums. Es präsentiert sich normalerweise mit einem Abszess. Die sich hier entwickelnde Infektion kann sich als Folge von Erkrankungen entwickeln, die die Speiseröhre schädigen, als Folge einer sich nach unten ausbreitenden Infektion im Mund oder als Komplikation nach einigen Operationen. Dadurch verschlechtert sich der Allgemeinzustand des Patienten. Es erfordert sofortiges Eingreifen. Der Abszess im Mediastinum wird entleert, indem er knapp über dem Brustbein, dem Brustbein, und durch den Brustkorb eintritt.
  • Zysten: Zyste ist ein Begriff für flüssigkeitsgefüllte, dickwandige Formationen. Die überwiegende Mehrheit der Mediastinalzysten ist angeboren und wächst an Größe. Sie sind normalerweise nicht bösartig, müssen jedoch entfernt werden, da sie Druck auf das umliegende Gewebe ausüben. Die gesamte Zyste sollte durch Sternotomie (Durchtrennen des Brustbeins) oder durch die Brusthöhle (Thorakotomie oder VATS) entfernt werden. Die Behandlung erfolgt in der Regel als Ergebnis der vollständigen Entfernung der Zyste.
  • Mediastinale Tumoren: Es kann eine Vielzahl von gutartigen oder bösartigen Tumoren gesehen werden, die von den Strukturen im Mediastinum ausgehen. Je nach Beschaffenheit können Operation, Strahlentherapie und/oder Chemotherapie angewendet werden.
  • Thymusoperation: Der Thymus ist eine H-förmige Drüse, die auf dem Perikard, der Membran der Luftröhre und des Herzens, im vorderen Bereich des Mediastinums liegt. Gutartige oder bösartige Tumoren dieser Drüse (Thymom und Thymuskarzinom) sind die häufigsten Tumoren des vorderen Mediastinums. Diese Tumoren werden wie andere regionale Tumoren inszeniert. Die Behandlung in den frühen Stadien ist eine Operation. Als unterstützende Therapie steht auch eine Strahlen- oder Chemotherapie zur Verfügung. Die Operation erfolgt in der Regel durch „Sternotomie“. Unter Vollnarkose wird das Brustbein, das Brustbein genannt, von oben nach unten mit speziellen Sägen geradlinig durchtrennt und nach beiden Seiten geöffnet. Nach dem Öffnen wird der vordere Bereich des Mediastinums freigelegt. Der Thymus wird zusammen mit dem Tumorgewebe und den Bereichen, in denen es sich ausgebreitet hat, entfernt. Wichtig ist die vollständige Entfernung des Tumors. Wenn es nicht entfernt werden kann, werden unter den am besten geeigneten Bedingungen nach der Operation zusätzliche Behandlungen mit Strahlentherapie und/oder Chemotherapie durchgeführt.

Abgesehen davon muss bei der Krankheit namens „Myasthenia Gravis“, einer neurologischen Erkrankung, die sich durch Müdigkeit und Schwäche der Muskeln äußert, die Thymusdrüse entfernt werden, obwohl sie nicht tumorös ist. Diese Patienten erholen sich 30-80% nach Entfernung der Thymusdrüse. Thymus kann durch Sternotomie oder durch eine geschlossene Operation namens VATS entfernt werden.